Unter einem Dach: Innenarchitektur

Unter einem Dach teilen sich unsere Innenarchitekten Gudula Bowinkelmann und Jörg Ebbing ein Büro und eine Aufgabe. Sie verantworten Setplanung und Layout, überwachen den Aufbau und sind darüber hinaus zuständig für unsere redaktionelle Arbeit.

Auf ein Stück Kuchen mit Gudula Bowinkelmann – der „geselligen Münsteranerin“ (O-Ton)

Gudula Bowinkelmann in Machu Picchu

Extremes Heimweh plagt Gudula kurz nach dem Abi. Dabei sehnt sie sich nach Abenteuern in der Ferne – würde zu gern die Welt aus den Angeln heben. „Inzwischen bin ich fast um die ganze Welt gereist. Ein großartiges Hobby“, lacht Gudula während unseres Gespräches. „Das Heimweh habe ich schon im Studium überwunden. Für Praktika und Preisverleihungen musste ich auch mal weg aus Münster – und ich habe es genossen!

Dennoch bleibt Gudula nach dem Studium in Münster, findet ihre Abenteuer vor Ort und Abwechslung in der Arbeit. „Ich war vielfältig unterwegs: Freie Mitarbeit für verschiedene Studios, von der Layout-Planung, über das Styling, bis hin zu Wohnraumberatung und Objekteinrichtung. Da lernt man was“

Ursprünglich will sie Fotografin werden, nimmt ambitioniert an der Foto AG ihrer Schule teil und findet ihre Arbeiten aus dieser Zeit … schrecklich. „Für mich hat sich der Kreis geschlossen. Die Leidenschaft für die Fotografie ist geblieben. Gleichzeitig mache ich das was ich am besten kann. Innenarchitektur! Jetzt bin ich stolz auf die Ergebnisse, denn in jedem Foto oder Rendering aus dem Hause CASA steckt immer auch ein Teil meiner Arbeit – öh, es sei denn Jörg hat´s betreut…“


Auf einen Espresso mit Jörg Ebbing – dem „sportlichen Gestalter“

Jörg’s Studentenausweis-Foto von der FH Lippe von ’89

Schon während der Schulzeit entdeckt Jörg seine Leidenschaft für die Arbeit mit Holz und absolviert zunächst eine Ausbildung zum Möbeltischler. Aber selbst ein 1er-Abschluss und die Aussicht auf eine Festanstellung im hochwertigen Innenausbau lassen ihn das Ziel „Innenarchitektur“ nur kurz aus den Augen verlieren. „Fast wäre ich im Handwerk geblieben“, lächelt Jörg, „heute bin ich froh, dass mich mein Ehrgeiz zum Studium getrieben hat. Alles richtig gemacht!“
Also geht´s nach Detmold. Lehr-, abwechslungsreiche und sportliche Jahre. „Damals war Jazztanz total in und ich ein ambitionierter Jazz-Tänzer! Heute bin ich mehr für das klassische Ballett und Hiphop zu begeistern“.

Nach seinem Studium sammelt Jörg Erfahrungen als Innenarchitekt im Objekt- und Privatbereich. „Seit 1997 arbeite ich jetzt schon im CASA. Mir gefällt, wie am Ende der Arbeit im Zusammenwirken aller Beteiligten ein Raum lebendig wird. Und, dass der Teamgedanke nach Feierabend weiterlebt. Mit einigen Kollegen fahre ich beispielsweise Mountainbike. Wir haben im 24-Stunden-Rennen den Alfsee mehrfach umrundet und sind gemeinsam durch die Dolomiten gefahren. Und mit dem Chef trainiere ich für den nächsten Marathon [grinst] – der gehört ja schließlich auch zum Team!“


5 Fragen an Gudula und Jörg

Dein lustigstes Erlebnis?
GB: „Mein erster Kontakt zu CASA als Wannenmodell für BETTE. Ich passte nicht in die
Raumsparwanne.“
JE: „Gibt’s jeden Tag – große und kleine.“

Dein peinlichstes Erlebnis?
GB: „Bei einer Preisverleihung bin ich dem Designer Philipp Starck auf die Füße getreten.“
JE: „Ich habe das Konzept für den BetteFloor Showroom entworfen und dieses auf einer PR-Veranstaltung präsentiert. Das Konzept war spannend, mein Vortrag leider nicht.“

Eine offene Wunde in Deinem Leben?
GB: „Es nur auf Platz 2 beim Luftgitarrenkontest geschafft zu haben“.
JE: „Als mein Trainer mich in der E-Jugend wegen Meckerns über unseren Torwart für die 2. Hälfte ins Tor gestellt hat. Wir haben haushoch verloren!“

Gibt es eine Fehlentscheidung in Deinem Leben?
GB: „Erst im hohen Alter den Spaß am Reitsport entdeckt zu haben – und das in Westfalen!“
JE: „Nicht bewusst. Aber meine Aversion gegen Computer habe ich bis heute nicht ganz überwunden. Ich arbeite dran.

Worauf bist Du besonders stolz?
GB: „Mir den besten Mann der Welt geangelt zu haben und die erste Industriedesign-Ausstellung Italiens in der Triennale di Milano wesentlich mit gestaltet zu haben.“
JE: „Auf meinen ersten Marathon im letzten Jahr. Die Anmeldung für den nächsten läuft bereits.“


Mein persönliches Fazit nach einem Stück Kuchen und einem Espresso?
Hier passt das russische Sprichwort: „Der eine hat den Dill, der andere die Gurken“.
Denn bei aller Unterschiedlichkeit arbeitet im diesem Büro eine tolles Team!

Ein Artikel von Christiane Gasche

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